INNO AWARD

Preisträger:innen 2025

Zukunft aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet

Rostock, 6. November 2025 – Was haben Getreide, Antikörper und Plankton gemeinsam? Sie alle stehen im Mittelpunkt bahnbrechender Innovationen und wurden beim diesjährigen INNO AWARD ausgezeichnet. Aus 23 Bewerbungen von Teams aus ganz Mecklenburg-Vorpommern hat die Jury drei herausragende Projekte ausgewählt:

1. Platz: Kaltplasma statt Pestizide
Das Team von PlasmaGrainInnovation aus Neubrandenburg (Andrea Kirchstein, Florian Wald, Sven Grochowski, Katrin Oldenburg) entwickelt eine innovative Technologie, mit der Getreide durch Kaltplasma ohne chemische Zusätze von Schädlingen und Keimen befreit wird. Die Anlage lässt sich direkt in bestehende Silos integrieren. Die nächste Station für das Team: New York, als Teil des STEP USA University Program.

2. Platz: Antikörper aus Bakterien
Ymolution aus Greifswald (Dr. Alexander Reder, Dr. Christian Hentschker, Jan Meiering, Marc Schaffer) produziert Nanoantikörper vollständig ohne Tierversuche. Die Herstellung erfolgt künstlich im bakteriellen System – schneller, ethischer und mit neuen Spezifizitäten, die im Tierversuch bisher unmöglich waren.

3. Platz: KI-gestützte Gewässeranalyse
Erik Zschaubitz und Dennis Sidin vom Fraunhofer IGD Rostock haben mit PhotomicAI eine KI-basierte Software entwickelt, die Plankton in Mikroskop-Aufnahmen automatisch analysiert, erkennt, bestimmt, zählt und vermisst. Was früher 2,5 Stunden pro Probe dauerte, erledigt das System in fünf Minuten. Das ermöglicht mehr Proben und eine bessere Überwachung sowie einen besseren Schutz von Ökosystemen.

Publikumspreis:
Auch der Publikumsliebling stand fest: Ymolution überzeugte die Gäste und sicherte sich den Publikumspreis.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner*innen! Mit dem INNO AWARD zeigt Mecklenburg-Vorpommern einmal mehr, wie viel Innovationskraft und Erfindergeist in der Region steckt. Weitere Informationen und Impressionen zur Preisverleihung unter www.inno-award.de.